Was
geschieht, wenn ein erfahrener Musiker sich mehr oder minder plötzlich
seiner klanglichen Heimat bewusst wird? Er beschreibt sie – mit
allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. In glühenden Farben,
vollgesogen mit den Beats und Sounds gelebter Erfahrung. Uwe spielt …
und er singt, so wie es noch keiner vor ihm getan hat. Das ist berührend,
befremdlich und befreiend zugleich, so herzwärmend wie beängstigend.
Uwe entwirft Architekturen von archaischer Strenge und Schönheit.
Melodien werden dem Weltgedächtnis entlockt und hinausgeworfen in
ein Gewebe wüster grooves und loops. Alpines Chillout-Jodeln, untertönig
mongolisch-grunznahe Laute und crashtest-bassics entfalten ihren magischen
Sog, ziehen den Hörer unter die Oberfläche des wohlig Bekannten.
Die Nachtseite der Musik mit ihren herrlich verstörenden Träumen
und frei fließenden Gespinsten treibt hier ihr buntes Verwirrspiel.
Das ist weißer Voodoo – ekstatisch, tanzbar und heilsam |
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